Da es starke Hinweise darauf gibt, dass es sich bei den Schriften das Paulus und Lukas (und folglich auch 2. Petrus) um häretische Schriften handelt, stellt sich natürlich die Frage, wie damit umzugehen ist und ob es überhaupt einen gesicherten biblischen Kanon geben kann.

Es ist in dieser Situation naheliegend, sich zunächst auf die Evangelien der Apostel, also Matthäusevangelium und Johannesevangelium zu beschränken und anschließend zu schauen, welche anderen Schriften damit verträglich sind. Man könnte sich auch auf den Standpunkt zurückziehen, dass diese beiden Schriften, jede für sich genommen, ausreichend Lehre vermitteln, um gerettet zu werden. Der Missionsbefehl des Matthäusevangeliums mit der Zusage, dass Jesus Christus bis ans Ende der Welt den Gläubigen aller Völker beistehen wird, wenn sie die Gebote dieses Evangeliums halten und weiterverbreiten, deutet ja darauf hin. Auch im Johannesevangelium gibt es den Hinweis, dass es geschrieben wurde, um ein Leben im Namen Jesu Christi zu ermöglichen. Man könnte diesen Standpunkt auch als Anti-Markionismus bezeichnen.

Das Bekehrungserlebnis des Paulus durch den gewalttätigen Engel in Damaskus gleicht der Bekehrung Mohammeds auf dem Berg Hira durch den Satansengel. Es ist daher wichtig, die paulinischen Elemente aus der christlichen Lehre zu entfernen und sich auf die Lehre der Apostel Jesu zu beschränken, soweit diese heutzutage noch schriftlich rekonstruierbar ist. Der christliche Kanon sollte mit den originalen Schriften der 12 Apostel Jesu abgeschlossen werden.